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Bundesforschungsministerin Johanna Wanka informiert sich zum Telemedizin-Projekt ATMoSPHÄRE

Di, 23. August 2016

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (3.v.r.) mit den Partnern des ATMoSPHÄRE-Projekts. © Stephan Wiegand, MF TUD

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (3.v.r.) mit den Partnern des ATMoSPHÄRE-Projekts. © Stephan Wiegand, MF TUD

Am 2. August besuchte die Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka im Rahmen ihrer Sommerreise die Technische Universität Dresden, um sich über das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt ATMoSPHÄRE zu informieren. Das Verbundprojekt zielt auf die Erprobung einer telemedizinischen Plattform für multimorbide Personen, d. h. Menschen mit Mehrfacherkrankungen, ab.

Als einer von sechs Partnern agiert das im März eingerichtete Care Coordination Center der DRK Hausnotruf und Assistenzdienste als Schnittstelle zwischen Patient, Hausarzt und Dienstleister. Die durch Hausärzte ausgewählten Patienten erhalten ein Tablet für den Gebrauch zu Hause sowie die für die individuellen Bedürfnisse erforderlichen medizinischen Hilfsmittel, zum Beispiel ein Blutdruckmessgerät oder Pulsoximeter. In festgelegten Intervallen misst der Patient seine Werte und gibt diese in die nutzerfreundliche Oberfläche des Tablets ein. Zwei Mitarbeiterinnen im Care Coordination Center überprüfen diese Werte täglich per Software über den PC und kontaktieren den Patienten, sobald dessen Werte außerhalb der vom Hausarzt festgelegten Normbereiche liegen.

Eine wissenschaftliche Studienassistentin demonstriert Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bei der Vorstellung des ATMoSPHÄRE-Projekts die Anwendung eines Patienten-Tablets. © Stephan Wiegand, MF TU

„Neben der Überwachung der Vitaldaten gehört die Vermittlung von sozialen Dienstleistungen zu unseren Aufgaben. Das können Bewegungsprogramme oder Betreuungsleistungen für sozialen Kontakt sein. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden entwickeln wir intersektorale Versorgungsprogramme, die die medizinische Versorgung mit sozialen Dienstleistungen verknüpfen.“ erklärt Anna Bittner, Projektleitern für das Projekt ATMoSPHÄRE.

Aktuell werden rund 50 Patienten vom Care Coordination Center betreut – Tendenz steigend.

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